Zwart Water: Am "Schwarzen Wasser" des Venkoelen



Samstag,
27.02.2021

Kilometer
17,1

Höhenmeter
26

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Recht unscheinbar auf der Landkarte versteckt, entpuppt sich der "Venkoelen" nördlich von Venlo als ein wahres Schmuckkästen der Natur.

Vom Louisenburgweg, wo ich zwischen Heronger Berg und der Grooten Heide geparkt habe, waren es zunächst aber vier Kilometer durch Venloer Vororte, bis ich dann jenseits der Autobahn plötzlich und unvermittelt im Wald stand.

Hier kann man sich nun zwischen einem relativ ebenerdig verlaufenden Hauptwanderweg oder sandigen Pfaden entscheiden, die auf und ab über die Dünen führen. Ja, zu meiner Überraschung bildet das Gebiet sogar schon den südlichsten Bereich des Nationalpark "De Maasuinen".

Wer eine kleinere Runde als meine heutigen 17 km laufen möchte, findet hier an der "Schandeloselaan" einen deutlich näher gelegenen Waldparkplatz. Von dem aus erreicht man auch relativ schnell das "Zwart Water": Ein idyllisch gelegener See, der seine Existenz einem alten Mäander der Maas verdankt. Mehrere Bänke laden zum Verweilen und Beobachten der zahlreichen Wasservögel ein.

In etwa drei Kilometern kann man den See umrunden. Mich zog es anschließend aber noch über den Straelsebosweg, der bis zur B 58 unmittelbar an der Deutsch-Niederländischen Grenze führt. Auf der anderen Seite gelangt man nach einer Weile in ein schmales, aber langgezogenes Wäldchen, durch das ein zunächst noch breiter, aber stetig schmaler werdender Pfad in südliche Richtung zurück nach Venlo führt.